Rund um Finanzen.

Samstag, 23. Februar 2013

Höhe der Beamtenpensionen nicht gesichert

Die Beamtenpension allein reicht zur Altersvorsorge nicht aus.

40 Milliarden EUR geben Bund und Länder heute für die Ruhegehälter von Beamtinnen und Beamten aus. Bis zum Jahr 2030 werden es voraussichtlich 73 Milliarden EUR sein, die über die öffentlichen Haushalte finanziert werden müssen.

Solidere Finanzierung der Pensionen nötig.
Zusammen mit der Verwaltungshochschule Speyer hat die ver.di die Situation analysiert. Ergebnis: der Staat muss die Finanzierung der Pensionen überdenken, sonst droht bei "Pensionszahlungen nach Kassenlage" vor allem Beamten der unteren Einkommengruppen in Zukunft die Altersarmut. Achim Merrkamp, ver.di-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Beirates der Nürnberger Beamten Versicherungen, mahnt in einem Artikel im Handelsblatt dringend Maßnahmen der Politik an und drängt auf eine zusätzliche Kapitaldeckung innerhalb des bestehenden Systems.

Beamte, die sich allein auf die staatlichen Vorsorgesysteme verlassen, riskieren das Abrutschen auf Sozialhilfeniveau im Alter. Wer dies vermeiden möchte ist gut beraten privat für das Alter vorzusorgen.